Stadt, Berge und Felsen

Da die schwüle Hitze des Indischen Sommers oftmals kaum auszuhalten ist, hatten sich die Engländer sogenannte „Hillstations“ in den kühleren Bergen in Indiens Inneren gebaut. Dort waren auch gleich die großen Teeplantagen und so konnte man Urlaub und Arbeit gleich mit einander verbinden. Und wir taten dies auch (also eher den Urlaubsteil).

Nebel über der Teeplantage

Als erstes unternahmen wir eine nervenaufreibende Busfahrt nach Kodaikanal, wo wir für eine Woche auf der organischen Kahuna-Farm in einer kleinen Lehmhütte mal richtig abchillten. Der Platz war einfach nur magisch und unser Gastgeber ein echt cooler Typ. Während Franka eine Erkältung auskurierte, versuchte ich sie mit selbstgemachter Schokolade aufzupeppeln.

Unser Gastgeber auf der Kahuna-Farm

Ich, Tarzan, du Jane!

Danach ging es mit einer Art Bimmelbahn fünf Stunden hinauf nach Ooty, der größten Bergstation Indiens. Wir machten eine Tageswanderung durch die wunderschöne Natur der Umgebung inklusive tiefgrüner Teefelder und riesigen Eukalyptusbäumen.

Der Ooty-Express

Dann ging es weiter nach Chennai, der größten Stadt an Indiens Ostküste, wo wir ein Filmset besuchten und auch selber versuchten, ein bisschen zu schauspielern.

Hahaha, fahr zu, Sklavin!!!

Außerdem machten wir noch einen Reiki-Kurs in Pondicherry und besuchten das nahe gelegene Auroville, ein internationales Stadtexperiment.

Futuristischer Tempel in Auroville

Außerdem gab es wieder riesige Tempel und interessante Märkte zu bewundern. Als Abschluss gönnten wir uns dann noch Hampi, eine riesige Stadt erbaut aus massiven Steinklötzen, die irgendwann einfach verlassen wurde. Sehr mystisch.

In der Geisterstadt Hampi

Wäschewaschen, die indische Art

Alle Fotos zum Bericht findet ihr hier: Stadt, Berge und Felsen

Und dann hatten wir ja diesen Termin für eine echte indische Hochzeit in Pune