Reif für die Insel

Unvergessliche Wochen im Paradies!!! Nachdem wir von der Kälte und dem Regen in Neuseeland genug hatten, flogen wir einfach mal ins mythische Fidschi und all die bunten Ansichtskarten-Fantasien wurden wahr: Grüner Dschungel, weiße Strände, mit Kokospalmen gesäumte Strände, bunte Korallenriffe und vor allem supernette Menschen. Dies machte unseren Aufenthalt in diesem idyllischen Inselstaat so einmalig. Wir werden zurückkommen, eines Tages…

Weiβer Strand, Palmen, türkisblaues Meer, bunte Fische, leckeres Essen… Das ist kein Traum, sondern wir befinden uns seit fast zwei Wochen im Paradies im Pazifik. Die Kälte Neuseelands hatte uns gereicht und so buchten wir einen warmen Tapetenwechsel nach Fidschi!!!

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Fidschi ist eine kleine Inselgruppe, in der seit dem nunmehr vierten Putsch im Jahr 2006 mal wieder das Militär regiert. Davon bekommt man jedoch als Tourist nichts mit. Wir zwei sind jedoch absolut von dem Dauer-Lächeln der Fidschianer begeistert, welches hier auch richtig ehrlich erscheint. Nirgends wird man übers Ohr gehauen und jeder versucht uns auf ein Essen oder einen Drink nach Hause einzuladen.

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Die erste Nacht verbrachten wir bei einer lustigen Irin und ihrem fidschianischen Mann, welche uns gleich viele Tipps gaben. Nach einigen Minuten war dann für uns klar, dass wir am nächsten Tag auf eine kleine Insel mit weiβem Strand fahren. Dort verbrachten wir sechs tolle Tage in einem kleinen familiären Hostel. Die Besitzer bereiteten uns Frühstück, Mittag und Abendbrot zu und so hatten wir völlig entspannte Tage in denen man sich um nichts zu kümmern brauchte. Wir sind viel geschnorchelt, haben uns am Strand gesonnt oder mit Leuten am Lagerfeuer, Strand oder an der Bar gequatscht.

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Nach dieser traumhaften Zeit ging es zurück auf die Hauptinsel zur Irin. Mit den Cousins ihres Mannes wurde dann für uns eine Kavasession einberufen. Kava (zu deutsch auch Rauschpfeffer) ist ein Pulver aus Wurzeln, welches mit Wasser gemischt getrunken wird. Es schmeckt wie Schlamm und verursacht Taubheitsgefühle im Mund. Gleichzeitig entspannt es und macht glücklich. Steffen schien jedoch (seltsamerweise) komplett resistent zu sein.

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Am nächsten Tag fuhren wir in die Hauptstadt Suva, wo wir bei einer deutschen Familie für über eine Woche lebten. Mit der Hausherrin Anja backten wir fleiβig Brot, welches wir am Sonntagsmarkt verkauften. Und ihre drei lebendigen Kinder hielten uns ständig auf Trab 🙂 Anja zeigte uns auch die Gegend und so fuhren wir mit ihr in ein fidschianisches Dorf. In solch einem Dorf leben meist nur Angehörige einer Familie. Diese werden von einem König (und manchmal auch noch einer Königin) regiert. So mussten wir auch den König um Erlaubnis bitten, sein Dorf anschauen zu dürfen. Einen Tag verbrachten Steffen und ich auch in einem nahe gelegenen wunderschönen Park, in dem wir von Pool zu Pool entlang kleiner Wasserfälle wandern konnten.

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Bevor wir die Fähre zur nächsten Insel nahmen, brauchte Steffen noch den ultimativen Adrenalinschub. Und so tauchte er auf 30 Meter Tiefe, um riesige Bullen– und Tigerhaie beim Frühstück zu beobachten. Da ich eher die bunten kleinen Fische bevorzuge und ungern zu Haifutter werden wollte, schrieb ich lieber an unserem neuen Bericht 🙂