Kaltes Meer und heiße Quellen – Der zweite Teil der Nordinsel

Nachdem wir uns in Auckland wieder neu ausgerüstet und etwas erholt hatten, ging es wieder auf große Fahrt. Unser erstes Ziel war die Coromandel Halbinsel östlich von Auckland. Dort erkundeten wir den Regenwald mit einigen riesigen Kauribäumen, bestaunten die fantastischen Pflanzen und ließen unsere Seelen baumeln, während wir an den herrlichen Stränden der Gegend entlangspazierten.

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Eigentlich war auch noch etwas Surfen geplant, doch leider war keine Welle in Sicht und außerdem regnete es am geplanten Surftag. Auch das anvisierte Bad in heißen Quellen direkt am Meeresstrand musste ausfallen, da uns einfach zuviele Leut in den Sandlöchern saßen. Und aufgrund des kalten Wassers gb es auch kein Schnorcheln für den Steffen.

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Als nächstes ging es auf ins Landesinnere, nach Rotoura, einem der geothermal aktivsten Gegenden Neuseelandes. Dort schauten wir uns erstmal ganz kulturbeflissen ein Maoridörfchen an, bevor es zur Hauptattraktion der Gegend ging, dem Pohuru-Geysir. Dieser, von blubbernden und qualmenden Schlammlöchern umgebene, Wasserspucker ist einer der größten der Welt und bei bestem Wetter bestaunten wir dann auch eine seiner massiven Eruptionen.

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Als nächstes ging es zum wunderschönen Taupo-See, wo wir an einem idyllischen Flüsschen bei Kerzenschein und Kindersekt den Weihnachtsabend verbrachten. Nachdem wir am kommenden Morgen einigen Kiwis zuschauten, die sich mit Bier in der Hand im Autoreifen den Fluss herunter treiben ließen, sprangen wir auch nochmal ins Wasser, bevor es auf in die Berge ging.

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Unser Plan war, in Neuseelands ältestem Nationalpark, dem Tongariro-NP, unsere erste alpine Wanderung zu machen. Auf dem Weg zum Park fuhren wir auch am „Schicksalberg“ aus Herr der Ringe vorbei, der aber leider von Wolken verhangen war. Diesselben Wolken bescherrten uns dann am geplanten Wandertag bestes Regenwetter und so beschränkten wir uns auf eine kleine Wasserfall-Erkundung (mit Cache) und verbrachten den Rest des Tages in einer Hotellobby im Ohrensessel.

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An unserem letzten Tag auf der Nordinsel schauten wir in Wellington noch für ein paar Stunden in das fantastische Te-Papa-Museum hinein und bestaunten dort Riesentintenfische, Walskelette, Saurier, Maorikultur, Erdbebenfeste Architektur, und, und, und. In der Nacht zu meinem Geburtstag (Steffen) fuhren wir dann mit unserem Elvis in der Bauch der Fähre und los ging es zur Südinsel.

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