Eine Bootsfahrt, die ist lustig

Das Hinterland von Kerala ist durchzogen von einem mehrere hundert Kilometer langen Kanalsystem. Dieses Transportsystem ist schon mehrere hundert Jahre alt und ist heutzutage natürlich auch touristisch erschlossen. So gibt es eine über hundert Boote zählende Hausbootflotte und wir mieteten, nach langen Verhandlungen, ein solches Prachtstück.Oh Captain, mein Captain!

Am folgenden Morgen ging es dann mit der drei Mann starken Besatzung auf große Fahrt. Die Gegend war wunderschön und man konnte den Menschen, die am Kanalufer lebten, quasi in den Hinterhof schauen. Was uns besonders beeindruckte, war aber die „Sandindustrie“ der Gegend. So sah man des Öfteren ein bis zur Wasserkante mit Sand beladenes Kanu, neben dem minütig ein Typ mit einem Eimer voll Sand auftauchte. Echte Handarbeit eben.

Boot voll Sand

Nach dieser sehr entspannenden Zeit ging es mal wieder mit einem der unglaublich vollen und unbequemen Busse nach Kanyakumari, dem südlichsten Punkt Indiens. Von hier konnte man sogar Sri Lanka sehen. Außerdem erfüllte ich mir einen Wunsch und wir mieteten ein Enfield-Motorad, auf dem wir zwei Tage fleißig durch die Gegend bubberten (genialer Sound).

Und schon wieder ne süße Maus

Willste mit mir ne Runde drehen?

Hier geht es zu den restlichen Fotos: Backwaters und die Südspitze

Nun brauchten wir aber endlich mal eine Abkühlung und entschieden uns, zu einer der indischen „Bergstationen“ zu fahren…