Der Garten Eden

Nachdem ich (Steffen) heil, aber etwas enttäuscht, von der Haifütterung zurück gekommen war, ging es gleich auf die Nacht-Fähre nach Savusavu, auf Vanua Levu. Nach 12 Stunden (zum Glück ruhiger) Fahrt kamen wir noch im Dunkeln in Savusavu an und fuhren mit dem Taxi zu unserer nächsten Gastgeberin Elayne und ihrem Sohn Scott. Beide lebten in einem kleinen Haus am Rand des Urwalds, dem sie ein kleines Stück Garten abgewonnen hatten. Wir halfen auch gleich mit, indem wir in schweißtreibender Arbeit Unkraut jäteten, dass Haus mit Farbe verschönerten sowie mal wieder einen PC auf Vordermann brachten.

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In der Freizeit wurde fleißig geschnorchelt und geschwommen. Besonders beeindruckend war das Riff vor dem Cousteau-Ressort, was auch zu erwarten war. Im glasklaren Wasser sahen wir hunderte Fische, bunte Korallen und dicke Muscheln. Nicht weit von Elaynes Haus gab es auch einen kleinen Wasserfall mit Pool, wo wir uns von der Hitze des Tages erholten. Ein kulinarisches Highlight waren die sogenannten Meerestrauben, auch grüner Kaviar genannt. Himmlisch!!!

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Als Abschluss unseres Fidschi-Aufenthaltes hatten wir uns noch ein Juwel Fidschis aufgehoben, die Insel Qamea (sprich Ngamea). Dort hatten wir uns als helfer für eine gemeinnützige Organisation angemeldet. Doch zuerst mussten wir erst mal dorthin kommen. Unser Reisetag begann mit einer dreistündigen Busfahrt, danach folgte eine fünfstündige Bootsfahrt, wovon wir 3 1/2 Stunden im Hafen auf weitere Mitfahrer warteten (sog. Fidschi-Zeit), fünf Minuten Taxi, zwei weitere Stunden Bus und danach eine Stunde Boot mit Umsteigen auf dem Wasser. Dann erreichten wir endlich unsere Traumbucht, wo uns gleich Rebecca empfing und in die bunte Gruppe einführte. Die vertretenen Nationalitäten waren USA, Kanada, Neuseeland, Italien, Österreich, Malaysia und Deutschland und alle halfen dabei, ein Permakultur-Demonstrations-Zentrum aufzubauen. Es gab auch gleich lecker, malaysisch angehauchtes Essen und wir fühlten uns sofort super wohl.

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Am nächsten Morgen ging es dann auch gleich ans Arbeiten und es war nicht wenig. Während Franka die gesamte Zeit über viel im Garten ackerte, war ich in einem Betonplattform-im-Dschungel-bauen-Projekt sowie Brunnenbau involviert. Das bedeutete fleißig buddeln, Sand+Korallen und Beton auf einem Schlammpfad in den Urwald schleppen und dort alles per Hand mixen. Bei gefühlten 35 Grad Celsius. Aber der Mühen Lohn war eine wunderschöne, menschenleere Bucht mit dem besten Korallenriff unseres Fidschiaufenthaltes zum stundenlangen Schnorcheln, faszinierende Menschen zum Quatschen und das Gefühl, etwas Gutes zu tun. So fiel es uns dann auch entsprechend schwer, diesen wunderschönen Fleck Erde wieder zu verlassen, doch unsere neuen Freunde wollten uns auch nicht gehen lassen und so machten wir noch alle gemeinsam einen tollen Ausflug zu einem beeindruckenden Doppelwasserfall auf Taveuni.

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Nach unserer Rückfahrt nach Suva (erste Klasse dank netter Stewardess) besuchten wir nochmal unsere Kindergärtnerin Anja und ihre liebe Familie und dann ging es auch schon zurück ins kalte und seeeehr stürmige Neuseeland.

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