Bali – Von Stränden und Tempeln

Es ist soweit. Unser nächstes großes Abenteuer hat begonnen. Nach knapp drei Jahren geregeltem Leben in Deutschland (bis auf zwei kleine Ausflüge auf die Kanaren und nach Thailand) war es wieder Zeit in die Ferne zu schweifen. Denn entgegen all unserer Hoffnungen sitzt das Reisefieber noch immer tief in den Knochen und lässt uns nicht zur Ruhe kommen. So blieb den Weltenguggern nichts anderes übrig, als mal wieder all unser Hab und Gut einzumotten, zu verkaufen oder zu verschenken. Nach ein paar hektischen Wochen war alles geschafft und unsere beiden reiseerfahrenen Rucksäcke standen fertig gepackt in der Ecke. Hinzu gesellten sich, dank unserer zweijährigen Tochter, noch ein Rollkoffer, ein Buggy, zwei volle Tagesrucksäcke sowie ein kleiner Rucksack für Indias „private“ Utensilien, insbesondere ihre Püppie. Diese, zusammengenommen, etwa 85 Kilo Gepäck werden für die kommenden Monate unser alleiniges Hab- und Gut darstellen. Betrachtet man all die Sachen, die sich in nur drei Jahren in unserer Wohnung angesammelt hatten, eine nicht unbeträchtliche Verknappung an Wirtschaftsgütern. Doch weniger Dinge bedeuten auch weniger Sorgen (und weniger zu schleppen :-).

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Nach unseren beiden Abstechern auf die Kanaren und nach Thailand gemeinsam mit India hatten wir uns für unsere große Reise gleich mal einen ganzen Kontinent ausgesucht: Australien mit seinen herrlichen Stränden, endlosen Weiten und super freundlichen Einwohnern hatte uns bereits vor über zehn Jahren in seinen Bann gezogen und wir wollten das einmalige Lebensgefühl dieses Landes noch einmal genießen. Außerdem wohnen gleich mehrere unserer lieb gewonnen Freunde von unseren bisherigen Reisen auf dem fünften Kontinent. Diese wiederzusehen war ein weiteres Pfund auf Seiten Australiens. Und das unserer Entscheidung die richtige war, sollte sich bald herausstellen.

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Doch vorerst hieß es erst einmal, auf die andere Seite der Erde zu gelangen. Hierfür setzten wir wieder auf unsere „Stamm-Airline“ Emirates. Mit dem inklusiven Rail&Fly-Ticket fuhren wir zuerst nach Frankfurt, wo wir eine Nacht in einem Hotel in Flughafennähe übernachteten, um am nächsten Morgen ausgeruht in den Flieger nach Dubai steigen zu können. Die sechs Stunden Flug in die Wüstenmetropole vergingen dank gutem Service, ausgezeichnetem Essen und umfangreichem Bordentertainment „wie im Flug“. In Dubai hatten wir einen zweitägigen Zwischenstopp eingeplant, um fit für den 9 ½-stündigen Flug nach Bali, unserem zweiten Zwischenstopp zu sein. Da wir bereits zum dritten Mal in Dubai waren, hielt sich unser Fotoenthusiasmus in Grenzen, sodass wir euch hier auf unsere älteren Beiträge verweisen müssen.

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Doch die leeren Speicherkarten sollten sich bald füllen. Denn die indonesische Insel Bali, mit ihrer lebendigen Spiritualität, ihrer Jahrtausende alten Kultur und super netten Einwohnern bot uns genug Gelegenheiten, zahlreiche Gigabyte auf unsere Kamera zu bannen. Als entspannten Einstieg hatten wir uns ein schönes Drei-Sterne-Hotel in der Touristenhochburg Nusa Dua herausgesucht. Das Mahogany war zwar nicht am Strand gelegen, doch ein Shuttleservice und ein großer Pool vor Ort machten dieses Manko leicht wieder wett. So tobten wir uns entweder im Chlor- oder im Salzwasser aus und akklimatisierten uns langsam an die neue Zeitzone, das schwül-warme Wetter und an das exotische Essen.

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Trotz allem Faulenzen blieb uns sogar noch Zeit, unseren ersten balinesischen Tempel anzuschauen. Der Batuan-Tempel in der Nähe von Sukawati war dafür ideal. Klein aber fein, mit viel Schatten spendenden Bäumen, war die Touristenattraktion auch für India spannend. Denn der verwinkelte Tempelbau mit seinen Steinfiguren, Springbrunnen und einem kleinen Teich war wie ein Abenteuerspielplatz. Hinzu kamen traditionelle Musikinstrumente, wie etwa ein Xylofon, auf dem India sogar spielen durfte. Ein schöner Tagesausflug, der uns einen ersten Vorgeschmack auf das Inselinnere machen sollte. Denn hier lag unser nächstes Ziel, die künstlerische Hauptstadt Balis, Ubud. Doch mehr dazu im nächsten Blog...

 

Hier geht es zu weiteren Fotos unserer ersten Tage in Bali: Von Stränden und Tempeln