Aller Abschied fällt schwer

Bei unsere Rückkehr aus Fidschi hieß uns Neuseeland gleich mal mit dem größten Sturm des Planeten willkommen. Während sich unsere Landung noch human gestaltete, war die Rückfahrt zurück zu unserem Van schon interessant. Umgestürzte Bäume, extremer Regen und der Bus wurde vom Wind ab und zu fast von der Straße gefegt. Welcome back.
Die kommenden Tage waren dann auch vom Regen geprägt, aber wir nutzten die Zeit für die Vorbereitung unseres Vanverkaufs und Jackie und Brent waren wieder supernette Gastgeber und so verging die Zeit wie im Fluge.Gleich am ersten Tag unserer Rückkehr nach Auckland fanden wir drei nette Deutsche, die unseren Elvis auch so toll fanden wie wir. So ging alles sehr schnell und dank der Unterstützung unserer Lieblingsneuseeländer (obwohl wir ja alle unserer Gastgeber lieb haben) Denise und John waren wir am nächsten Tag wieder zu Fuß. Aber dafür freute sich die Reisekasse. Leider hatte Elvis am kommenden Tag gleich seinen nächsten Einbruchsdiebstahl zu ertragen.

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Mit John zusammen fuhren wir dann zu unserer jüdischen Gastgeberfamilie in Waipu. Leider war die Traumvilla noch bei weitem nicht fertig und so hieß es, statt Cocktail am Pool, Wände weißen. Aber wir taten es gern und hatten auch viel Spaß mit den Kids. Unser Abflugtermin rückte jedoch schnell näher und wir hatten noch eine weitere Familie auf unserer Liste.

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Glen und Helen hatten uns zu sich eingeladen, um ihnen ein bißchen bei der Hausrenovierung unter die Arme zu greifen und um uns auch wieder mit Whangarei zu versöhnen, wo ja unser Einbruch im Dezember geschah. Als Dank für unsere Hilfe gab es lecker Essen, ein Besuch eines Rugby-Ligaspiels inklusive ohnmächtigem Spieler, Muscheltauchen und einen absolut genialen Angeltrip. Wir hatten eine geile Zeit!

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Unsere letzten Tage am anderen Ende der Welt verbrachten wir nochmals mit John und Denise, die uns wieder extrem halfen, z.B. beim Versenden unserer überschüssigen 30 kg Gepäck nach Deutschland. Außerdem gingen wir ein weiteres Mal gemeinsam Geocachen, wobei wir auch gleich unsere zwei Geocoins Der Ring und Die Illuminati in ein „Rennen“ nach Deutschland schickten. Und so schloß sich ein nahezu perfekter Kreis und wir beendeten unsere neun Monate Neuseeland mit einem weinenden und einem lachenden Auge.

Neuseeland-297Bevor wir unsere große Asienrundreise in Angriff nahmen, besuchten wir für ein Wochenende Australiens schöne Metropole Melbourne.