Ab in die Wüste

Für den Abschluss unseres Indienaufenthaltes hatten wir uns noch etwas ganz besonderes aufgehoben: Das himmlische Rajasthan. Dieser, vor allem von seinen Wüsten geprägte, Bundesstaat im Norden Indiens wurde uns schon von Vielen empfohlen. Als erstes fuhren wir nach Udaipur, wo man sich sofort wie in 1001-Nacht fühlt. Die Stadt war durchzogen von alten Prachtbauten und vor allem der riesige Shiv Niwas Palast und der mitten im See „schwimmende“ Mondpalast waren echt wunderschön. Mit Blick auf den letzteren genossen wir, beim obligatorischen James-Bond-Film, ein leckeres Abendessen.

Shiv Niwas Palast in Udaipur

Indische Tänzerinnen

Weiter in Jaisalmer, einer riesigen Wüstenfestung, buchten wir uns dann noch eine dreitägige Kamel-Wüsten-Safari. Der erste Tag führte uns tief die Wüste, wo wir in den Dünen einen fantastischen Sonnenuntergang genossen. Später in der Nacht verflog dann die Romantik, als wir von riesigen Pillendreher-Käfern attackiert wurden. Am zweiten Tag besuchten wir ein Wüstendorf, wo außer ein paar Kindern niemand zu sehen war und kehrten am dritten Tag mit wund gescheuerten Hinterteilen wieder nach Jaisalmer zurück.

Der Kamelflüsterer

Wenig Schatten

Last but not least warteten nach Delhi und Agra auf uns. Indiens Hauptstadt (12 Mio. Einwohner) stellte sich als lauteste und dreckigste aller indischen Großstädte heraus. Unser Zimmer war Kategorie minus drei Sterne (also unter aller Sau)und wir mal wieder krank. Doch wir versuchten trotzdem noch soviel wie möglich Schnäppchen auf den Märkten zu ergattern und verbrachten dann zwei Stunden vor der Post mit Paket-Einnähen. Zum Schluss war nur noch das Taj Mahal, eines der schönsten Bauwerke der Welt; übrig und wir ließen uns auch nicht von dem 25mal teureren Touristeneintritt abschrecken. Der weiße Marmorbau war dann auch, von außen, sehr beeindruckend und wir schossen mal wieder viel zuviel Fotos.

Das Weltwunder Taj Mahal

Danach ging es zurück nach Pune, wo wir uns wieder „zivilisierten“ und dann waren unsere fünf unvergesslichen Monate (inklusive extremen Höhen und tiefsten Tiefen) schon vorbei und es ging zurück in den Uni-Alltag, mit dem Wissen, dass dort noch mehr auf uns wartet…

Batterien alle

Hier gibt es alle Fotos aus der Wüste: Das himmlische Rajasthan und Agra