Tansania

Tierparadies und Vulkan-Safari

Nach unserem kurzen aber unvergesslichen Besuch bei den Berggorillas in Ruanda erwartete uns in Tansania ein weiteres Highlight unserer Reise, die Savanne der Serengeti. Auf dem Weg dorthin vollendeten wir unsere Umrundung des Viktoriasees und verbrachten noch eine schöne Nacht an dessen Ufer.

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Dann hieß es wieder Kamera raus holen, Linse putzen und Fernglas vorbereiten. Denn wir sollten die größte Tierwanderung der Welt in einem der schönsten Nationalparks erleben. Jedes Jahr ziehen Millionen von Gnus und Zebras mit dem Regen durch die Weiten der Serengeti und der Massai Mara. Auf deren Fersen: Löwen, Leoparden und Hyänen. Und wir mittendrin!

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Gleich am ersten Abend im Nationalpark unternahmen wir eine Nachtsafari, dass heißt, in einem Jeep mit Suchscheinwerfer ging es auf die Suche nach nachtaktiven Savannenbewohnern. Und wir sahen eine Menge. So kamen wir unter anderem an dem Bau einer Hyänenfamilie vorbei, vor welchem die Jungen hin und her schlichen. Spektakulär, doch leider war das Licht nicht ausreichend für brauchbare Fotos, sodass hier unsere Erinnerungen herhalten müssen. Am nächsten Morgen gab es noch eine Sonnenaufgangswanderung. Diesmal zwmit mehr Licht, aber weniger Tieren. Dafür durfte Franka mal mit einem Massai-Bogen schießen.

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Je tiefer wir in die Serengeti vordrangen, desto mehr Tiere bekamen wir zu Gesicht. Neben den Klassikern Zebra, Gnu und Elefant schaffte es endlich auch der Letzte der „Großen Fünf“, ein Leopard, vor die Linse. Mehr als eine Pfote und sein Schwanz waren in seinem Baumversteck jedoch leider nicht sichtbar (siehe Leopardensuchbild unten). Aber die immense Vielfalt und Zahl der Tiere an unseren zwei Tagen in der Serengeti war Ausgleich genug für die fehlenden Teile.

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Doch unser „Tierhunger“ war noch nicht gestillt und so ging es gleich weiter zum nächsten tollen Nationalpark, dem Ngorongoro-Krater. Der riesige Vulkankrater ist ein beliebter Treffpunkt für viele Tierarten und durch seine begrenzte Fläche ideal für Safaris. So wurden wir auch nicht enttäuscht und hatten sogar eine hautnahe Löwenerfahrung.

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Nun waren wir aber wirklich mit Tiererlebnissen gesättigt und die langen Fahrten im Truck und der Schlafentzug machten sich auch langsam bemerkbar. So freuten wir uns schon riesig auf unsere „Auszeit“ auf der Trauminsel Sansibar…