Chile

Reittour durch die Anden

Nach ein paar Tagen hektischer Betriebsamkeit in der Casa Wander war es dann endlich soweit: die Reittour konnte beginnen. Unsere erfahrenen Reiseleiter Betty und Christoph hatten alles nötige organisiert und die Mannschaft war bereit.

Chile-14

Am ersten Morgen ging es erstmal mit dem Auto zu Danillo, dem Gaucho und sehr guten Freund unserer Gastgeber. Zusammen mit seinem Sohn und seinen sehr gut ausgebildeten Pferden und etwas störischen Mulis, ging es auf in Richtung der Andentäler. Wir ritten durch Wälder, Wiesen und Dörfer und am Ende des Tages wartete ein wunderschöner Rastplatz auf uns, wo die Pferde versorgt wurden und wir gemeinsam Abendbrot kochten.

Chile-16

Der folgende Tag sollte dann erstmal mit einem Zivilisationsschock losgehen, da wir zwei Stunden durch eine Staudamm-Großbaustelle reiten mussten. Hier konnten wir mal hautnah erleben, was für unsere häusliche Gemütlichkeit geopfert werden muss. Doch umso schöner präsentierte sich uns dann die Natur am Nachmittag des Tages, als wie in Richtung eines Passes ritten und dann später, nach dem obligatorischen Mate-Tee auf einer magischen Waldlichtung übernachteten.

Chile-25

Chile-33

Am kommenden Morgen schnauften unsere treuen Pferde dann die restlichen Passmeter noch oben und am höchsten Punkt gab es dann erstmal eine ausgiebige Fotosession, bevor wir zu Fuss in das einsame Melado-Tal hinabstiegen.

Chile-34

Nun ging es für mehrere Stunden entlang des Flusses immer tiefer in das Tal hinein. Die Gegend war wunderschön, ein grünes Tal mit den schneebedeckten Andengipfeln im Hintergrund, und ließ einen die schmerzenden Innenschenkel und Hintern leicht vergessen. Am Tagesende galt es dann noch den Fluss zu furten, was vor allem bei meinem etwas kleinen „Pepino“ nasse Füsse bedeutete. Doch am darauffolgenden Lagerfeuer konnte man sich ja wieder aufwärmen.

Chile-41

Am (leider) letzten Tag ging es dann nochmal hoch in die Berge, auf einen weiteren Pass, wo wir den fantastischen Ausblick auf die umliegenden Andengipfel genossen, während über unseren Köpfen die Kondore kreisten. Es wurden die letzten 200 Fotos geschossen und dann ging es zu acht im Jeep zurück in die Zivilisation.

Chile-52