Chile

Regen, Regen, Regen – Das Seen-Vulkangebiet und die Insel Chiloe

Nachdem wir von unseren lieben Gastgebern Betty und Christoph verabschiedet hatten, ging es mal wieder mit einem Nachtbus zum Seengebiet im Süden Chiles. Unsere erste Station war Pucon, ein kleiner Ort in der Nähe des Villarica-Vulkans. Leider erwartete uns schon bei der Ankunft Nebel und Regen.

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Nichtsdestotrotz machten wir uns auf zum nahegelegenen Huerquehue-National-Park, der uns schon mehrfach empfohlen wurde. Leider mussten wir vor Ort feststellen, dass die Schneegrenze noch sehr tief lag und das Wetter auch dort nicht besser war. Dank eines netten Rangers konnten wir unsere Füße an einem Ofen wärmen und später unser Zelt in einem Schuppen aufbauen. Am nächsten Morgen ging es dann in die kalten, schneebedeckten Berge zu einem See. Am Abend entspannten wir uns dann in einer urigen Sauna und am Kamin.

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Unser nächstes Ziel hieß Frutillar, eine ehemalig deutsche Gemeinde im immer noch recht deutschen Süden Chiles. Dort warben die Einwohner auch fleißig für ihren „Kuchen“. Leider goss es immer noch in Strömen und somit änderten wir unsere Reisepläne und fuhren nach Chiloe, einer Insel mit vielen Kirchen und leckeren Gerichten. Dort angekommen suchten wir uns eine schöne Familienherberge und erkundeten von dort die Gegend und genossen das lokale Essen.

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Bei unserer Rückkehr von Chiloe lud uns Christoph zu einer fantastischen Tour durch einen Urwald ein, der auf einem Fluss wächst. Außerdem gab einen echten Puma, die kleinsten Hirsche der Welt (Pudus) sowie das leckerste Steak unseres Lebens zu sehen bzw. essen. Der Hammer!

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Zum Abschluss besuchten wir dann noch ein supernettes Couchsurfing-Pärchen in Puerto Varas, wo wir entspannten und bei noch mehr Regen einen reißenden Fluss erkundeten. Dann war es soweit, unser Flug nach Patagonien stand an und wir waren froh, endlich dem Wetter zu entkommen.