Großbritannien

Im Herzen des Empires

Noch ein Zwischenstopp. Nachdem wir auf unserem Rückweg aus Afrika ja bereits in Dubai eine Stippvisite gemacht hatten, nutzten wir auch unsere Zwischenlandung in London für einen Kurzaufenthalt. Und da Englands Hauptstadt mit seiner fast zweitausendjährigen Geschichte nicht in ein paar Stunden abgehandelt werden kann, nahmen wir uns ganze fünf Tage Zeit für das Herz des ehemals größten Weltreichs. Zu unserem Glück hatten wir auch ein superliebes Couchsurfer-Pastorenpärchen gefunden, das uns für diese doch recht lange Zeit aufnahm, sodass wir zumindest einen kleinen Teil der zahlreichen Londoner Wahrzeichen erkunden konnten.

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Ein Großteil der wichtigsten Sehenswürdigkeiten ist günstigerweise am Ufer der Themse gelegen. So konnten wir bei einem Spaziergang entlang des gemächlich dahinfließenden Flusses unter anderem einen Blick auf das berühmte Riesenrad London Eye, auf die filigrane Milleniums-Brücke und auf zahlreiche weitere beeindruckende Gebäude am gegenüberliegende Themseufer werfen. Dabei fiel uns immer wieder ein schwer bewaffnetes Patrouillenboot sowie ein ständig kreisender Militärhubschrauber auf: Die Sicherheitsvorkehrungen für die anstehende Olympiade hatten also begonnen. In der Nähe unserer Couchsurfer-Hosts sollten sogar Flugabwehrraketen installiert werden.

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Am kommenden Tag ging es ein wenig tiefer in die geschäftige Londoner Innenstadt. Dort bestaunten wir den scherzhaft als Gherkin (englisch: Essiggurke) bezeichneten Wolkenkratzer und ließen uns etwas durch das hektische Geschäftsleben der Weltmetropole treiben. Außerdem wurde ein Londoner Döner vertilgt, der jedoch nicht an Nemrut & Co herankam. Last but not least musste natürlich auch ein kurzer Anruf aus einer der roten Telefonzellen musste abgesetzt werden. Am Abend besuchten wir dann noch mit unserem Couchsurfern einen waschechten englischen Pub, inklusive Live-Musik.

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Als nächstes stand wieder die Themse im Mittelpunkt unseres Interesses. Etwas weiter flussabwärts ragen die Türme der Tower Bridge eindrucksvoll empor. Besonders schön wirkten diese natürlich, wenn einer der knallroten Londoner Doppelstockbusse darüber fuhr. Leider war kein großes Schiff unterwegs, sodass wir das Aufklappen der Brücke nicht miterleben konnten. Auf der anderen Flussseite schauten wir beim Tower of London vorbei. Die militärische Festung dient und diente nebenbei auch als Unterkunft, Ausstellungsgebäude, Lager, Münzprägestätte und, nicht zu vergessen, als Gefängnis und Hinrichtungsstätte vieler historischer Persönlichkeiten, darunter viele Ex-Könige.

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Zum Abschluss ging es in das historische London abseits der Themse, mit seinen berühmten Palästen, Kathedralen und Regierungsgebäuden. Dabei ließen wir uns natürlich einen der regelmäßigen Wachwechsel am Buckingham Palace nicht entgehen. Besonders die Musikanten mit ihren lustigen Hüten taten es uns an. Danach liefen wir zum britischen Parlamentsgebäude, wo uns dann Big Ben die Stunde des Abschieds schlug. So machten wir uns schweren Herzens, aber zumindest mit einem kleinen Eindruck von London auf den Rückweg nach Deutschland, um nach fast vier Monaten Reisen wieder in den dortigen Alltag einzutauchen. Doch der nächste Ausflug kommt bestimmt…

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