Kambodscha

Die Tempel von Angkor

Nachdem wir unser Inselleben auf Koh Tao beendet hatten, ging es mal wieder mit einem Nachtbus auf lange Fahrt nach Bangkok und mal wieder schworen wir uns, nie wieder einen Nachtbus zu nehmen (aber dieser Vorsatz ist auch schon wieder hinfällig). Nach einem kurzen Aufenthalt in Thailands Hauptstadt ging es dann weiter nach Kambodscha. Die Grenzformalitäten waren glücklicherweise einfacher als gedacht und nach etwas Verhandlung fanden wir sogar ein preiswertes Taxi direkt nach Siem Reap, dem Ausgangspunkt fuer unsere große Angkor-Tempel-Erkundung.

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Der geläufige Name Angkor Wat steht zwar als Sinnbild für die hohe Kunst des Tempelbaus, doch er ist nur einer von vielen Tempel in der Umgebung Siem Reaps. Denn obwohl Angkor Wat die wohl besterhaltenste Tempelanlage darstellt, ist zum Beispiel Angkor Thom weitaus größer und der Dschungeltempel Ta Prohm viel spektakulärer.

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Um alle Tempel ausgiebig bewundern zu können, „mieteten“ wir uns einen Tuk-Tuk-Fahrer für drei Tage und auf ging es 800 Jahre in die Vergangenheit. Als erstes besuchten wir den Bayon, Staatstempel von Jayavarman VII., dem wohl wichtigsten der Angkor-Könige. Dieser riesige Steintempel ist über und über mit lächelnden Gesichtern bedeckt und das verwirrende Labyrinth aus Gängen und Kammern wirkte sehr mystisch.
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Danach ging es in den Dschungeltempel Ta Prohm, den wir dank Angelina Jolie aber mit vielen anderen Touristen teilen mussten. Trotzdem war die Atmosphäre zwischen den halb zerfallenen und von riesigen Bäumen überwucherten Steinmauern einzigartig und zur Mittagszeit lichtete sich der Besucherstrom sogar etwas.

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Nach zwei Tagen intensivster Tempelerkundung mussten wir uns dann erst mal ein Pause gönnen, in der wir Siem Reap und seine Cuisine etwas näher kennenlernten. Danach waren wir wieder fit genug, um uns fünf Uhr morgens auf den Weg nach Angkor Wat zu machen und dort die Sonne über den fünf berühmten Türmen aufgehen zu sehen. Leider machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung und die Sonne versteckte sich hinter den Wolken.

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Dafür hatten wir aber ein abschließendes Highlight in Form des im Dschungel versteckten, kleinen aber feinen Tempels Ta Nei, den wir ganz für uns allein geniesen konnten. So fühlten wir uns glatt wie in „Indiana Jones und die Apsara-Tänzerin“. 😉 Dann hatten wir aber genug von Tempeln und weiter ging es in Kambodschas Hauptstadt Phnom Penh.

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Dort bezogen wir Quartier in einer Girlie-Bar/Puff, was wir aber erst abends aufgrund der pinken Beleuchtung und der fesch angezogenen Mädels feststellten. Neben dieser „interessanten“ Erfahrung besuchten wir noch den Königspalast der Stadt, bevor wir unseren Bus in Richtung Vietnam bestiegen.

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