Simbabwe

Auf den Spuren Livingstons

Zwar hatten wir mit unserer Hausboot-Party-Tour schon ein unvergessliches Erlebnis in Simbabwe zu Buche stehen, doch uns erwartete einiges mehr. So sollten wir noch auf eine Kanusafari gehen, Nashörner zu Fuß entdecken und die berühmten Viktoria-Wasserfälle bewundern. Doch eins nach dem anderen. Nach einigen anstrengend langen Fahrtagen gab es für uns endlich eine längere Verschnaufpause im recht touristischen Antelope-Park.

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Dieser private „Tierpark“ hat sich offiziell auf die Fahnen geschrieben, den schon teilweise bedrohten Afrikanischen Löwen zu schützen. Dazu sind Touristen eingeladen, mit von Hand aufgezogenen Löwen zu kuscheln, spazieren zu gehen oder sie zu füttern. Leider trügt der schöne Schein aber manchmal und aus unserer Sicht diente dieses Spektakel eher dem Geldmachen als wirklich schützende Zwecke zu verfolgen. Jedoch bot sich die Möglichkeit mit dem Kanu die Gegend auf eigene Faust zu erkunden und dies machte mindestens genau soviel Spaß wie die Löwenshows. So entdeckten wir wieder eine Vielzahl toller Vögel und sahen Pferden beim Baden zu. Außerdem betätigte ich mich als Wasseraerobik-Trainer.

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Nach diesen erholsamen Tagen ging es weiter zu einem simbabwischen Ex-Farmer. Denn nachdem viele weiße Farmer im Jahre 2000 vom ortsansässigen Diktator Robert Mugabe zwangsenteignet wurden, mussten sie neue Erwerbsmöglichkeiten finden. Und eine dieser Möglichkeiten ist das Heranpirschen an Nashörner zu Fuß! Doch vorher erwartete uns ein Besuch bei den „Eingeborenen“. Nach dem obligatorischen Tanz lud uns der Häuptling noch zu einem Plausch mit Fotoshooting ein. Inklusive Leopardenfell. Leider blieb unsere anschließenden Suche nach den Nashörnern ergebnislos. Aber spannend war es trotzdem.

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Unser letzter Stopp in Simbabwe waren die beeindruckenden Viktoriafälle an der Grenze zu Sambia. Vom berühmten englischen Forschungsreisenden Livingston entdeckt, ist dieses Naturwunder vor allem in der Regenzeit ein unvergesslicher Anblick. Und um diesen auch richtig genießen zu können, griffen wir noch mal tief ins Portemonnaie und gönnten uns einen Rundflug mit einem Ultraleichtflugzeug über die Fälle. Und es war jeden Cent wert, denn der Anblick von oben war atemberaubend.

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Aber natürlich mussten die Wasserfälle noch einmal hautnah erlebt werden. So hieß es Regenjacke anziehen, Kamera in Plastiktüte packen und auf ging es in die Dusche. Denn durch die enormen Wassermassen, die in die enge Schlucht stürzten, wurde eine Menge Gicht in die Luft geschleudert, die je nach Windrichtung als Mini-Wasserfall auf die Besucher niederging. Doch das hautnahe Erleben dieser tosenden Naturgewalt war eine nasse Schlüpfer wert.

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Nachdem wir uns auf dem lokalen Kunstmarkt mit einigen Souvenirs eingedeckt hatten, ging es weiter ins nächste Land, nach Botswana, wo wieder Spannendes und Neues auf uns wartete.

Ein Gedanke zu „Auf den Spuren Livingstons

  1. Hola!
    Wie immer ein schoener Bericht mit super Bildern. Aber wir warten und warten nun schon lange auf den naechsten! Was ist da los? Zuviel um die Ohren in Good Old Germany???

    LG Juliane & Marcel

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